Romana machte es sich auf einen der vielen Bänken gemütlich und roch an ihrem "Dönah". Das Wasser floß nur in ihrem Mund und ihr Hunger schien unendlich zu sein. Sie biss rein und merkte, wie sie von einem Passanten beobachtet wurde. Er lächelte sie an und fragte: „Darf ich mich zu dir setzen?“ Mit weit offenen Augen und prall gefülltem Mund starrte sie den jungen Mann an und nickte hastig, als sie bemerkte, wie peinlich ihr es war, so vor einem Jungen zu erscheinen. Sie kaute hastig und verschluckte sich fast.
Der junge Mann schmunzelte und setzte sich mit ein bisschen Abstand neben Romana.
„Du kommst nicht von hier, oder?“ „Ehm... Nein...“ Sagte sie verlegen und räusperte um den Hals wieder freizukriegen. Darauf hin reichte er ihr eine rote Dose, wo aus einer Öffnung zwei bunte Rohre weit rausguckten.
„Was ist das?“ Fragte Romana mit erstaunen. „Sag nicht du kennst keine Cola...“
„Co... was?!“ Antwortete sie. „Du kommst wirklich nicht von hier“ Bemerkte der Mann und näherte sich der Dose. Er setzte die Lippen an einer der Rohre und zog daran. „Jetzt du!“
Romana zögerte kurz, doch die Neugier half ihr dabei es zu versuchen. Sie setzte ebenfalls die Lippen an das andere Rohr und zog daran. Ein süßes Prickeln reizte ihre Zunge. Sie hatte noch nie zuvor kalte und dabei süße Getränke probiert. In der Provinz trank man nur süßen Tee oder warmes Bier mit Ei und Zucker... aber sowas.
Sie kommentierte es mit einem „Mhh...“ Und warf dem jungen Mann ein seichtes Lächeln zu. Beide schauten sich eine gefühlte Weile an, als Romana plötzlich rot wurde und notgedrungen einen großen Happen Döner hinein schling. „Ich heiße Cole Slaw.“ Sagte er und beide guckten sich wieder an. Romana, wieder mit vollem Mund, kauend, verfing sich in seine grauen Augen und erstarrte. „Und du? Wie heißt du?“ Fragte er. Sie wachte aus ihrem Tagtraum auf, schüttelte den Kopf und sagte: „..Onanaaa!“
„Onana?“ Fragte Cole verdutzt. „Ro ma na!“ verbesserte sie, nachdem ihr Mund wieder frei war. „Es kommt mir fast so vor...“ Sagte Romana, „...als hätten hier in der Stadt alle Namen die etwas mit Salat zutun haben... Aber vielleicht bilde ich es mir nur ein...“
Cole schaute sie schmunzelt an und bemerkte: „Ja... Doch... Eine sehr merkwürdige Stadt. Hast du Lust auf ein Kaffee?“ Romana wusste was Kaffee war, doch mochte sie den bitteren Geschmack des anregenden Getränk nicht. „Ich glaube doch zu hoffen, dass es hier in der Großstadt Tee gibts, oder?“ „Aber natürlich! Komm! Ich kenne ein nettes Lokal nicht weit von hier.“
Romana nahm noch einen Bissen Döner und stand auf um ihren neuen Begleiter zu folgen.
Es ist inzwischen etwas dunkler geworden und die Geschäfte in der Stadt beleuchteten den mit Menschen gefüllten Markt in der Innenstadt. Romana blieb stehen und erfasste mit starr weiten Augen die Fülle an Lichtern. „Wow...“
Auch Cole bemerkte, dass Romana ein Stück weit hinten lag. Er ging zurück und entgegnete Romana mit leuchtenden Augen: „Willkommen Romana! Willkommen in der Großstadt!“
Dienstag, 29. Dezember 2009
Montag, 28. Dezember 2009
Ereignis 1: "Dönah?"
Es war einmal...
...eine junge Studentin namens Romana. Romana lebte im Eisbergsaland, die Hauptstadt von Koreanda. Eisbergsaland war eine sehr hektische Stadt und wenn man Mittags durch die Fußgängerzonen blickte, konnte man viele gestresste Geschäftsleute mit ihren Starbuck's Bechern sehen. Aber nicht nur die Geschäftsleute hatten stress. Sogar der Bäcker von nebenan bediente in Eile ihre Kunden.
Doch für Romana war das alles neu. Ihren Studiengang gab es nicht in ihrer kleinen Provinz wo sie einst lebte und so sah sie sich gezwungen die Heimatstadt zu verlassen und in einer neuen, größeren Stadt das Glück zu finden.
Romana bestaunte die große Stadt und merkte wie das Hunger sie packte. Auf ihrer Reise hatte sie nur ein kleines Proviantpäckchen, dass sie sich hat von Mutter einpacken lassen. Sie suchte nach einer Feuerstelle um ihren Proviant warm zu machen. Doch als sie gerade ihren Feuerstein und Stroh aus der Tasche holen wollte, stach ein wohltuender Duft in ihre Nase. Sie folgte dem Geruch die ihre Sinne anregten und stand mit staunernder Miene vor einem Geschäft wo darüber "Salatalles" stand. Von draußen sah man durch den Außenbverkauf zwei große vertikale Fleischpieße die sich beide im Uhrzeigersinn drehten.
"Hallo! Dönah macht schönah! Was kann ich gutes tun?" Sagte ein braungebrannter Verkäufer mit Schnurrbart. Völlig aus den Gedanken gerissen entgegnete sie: "Ehm... Eh... Hehe... Tut mir leid es fragen zu müssen, aber... Was genau IST ein Dönah?" Da sagte der Dönermann mit kritischen Blick: "Wie? Du noch nix gegessen Dönah? Alle essen Dönah! Dönah gesund!"
"Ok ay..." Antwortete Romana mit leichter Skepsis. "Hier! Mache dir eine zum probiere..." Der Dönahmann eilte nach hinten und entnahm ein kleines Fladenbrot aus einem Korb, schnitt es fast zur hälfte durch, knickte es leicht auf und presste es in ein Gerät, was Romana noch nie gesehen hat. "Ist wohl sowas wie ein kleiner Ofen oder so." Dachte sie. Nach wenigen Sekunden nahm der Herr das Brot aus dem Miniofen legte es wieder zum abkühlen zur Seite und widmete sich mit einem surrenden Scharber dem Fleisch. Als er gerade ansetzte, fragte er laut: "Lamm odah Hähnschen?!!" Mit großen Augen blicke sie rüber und fragte: "Ehm... Haben sie auch Schweinefleisch?" Der Mann lachte: "Du haben wirklich noch nie Dönah gehabt. Schweinefleisch in unsere Religion ist schmutzig und verboten. Darum wir nix verkaufe Schwein."
"Ach so..." antwortete sie peinlich. "Dann nehme ich wohl Lamm..."
Der Mann scharbte am Fleisch und es kamen dünne Streifen dabei raus. "Wenn wir sowas in der Provinz hätten..." Dachte sie.
"Salatalles?"
"Wie bitte?"
"Salat? Alles drauf?"
"Ehm... ja."
Der Mann lächelte und überreichte Romana ein Fladenbrot gefüllt mit Salat und Lammfleischstreifen.
"Wow..." Dachte sie.
"Was macht das?"
"Für dich ist erste Mal Dönah. Muss du nix zahlen. Kriegst du so!"
"D... Danke"
"Bitte schön, jungah Dame!"
Der Mann freute sich, als Romana ihn dankend anlächelte und zog vondannen um sich ein gemütliches Plätchen zu suchen. Sie musste nicht lange suchen, denn in der Großstadt gab es viele Sitzgelegenheiten die in der Provinz unvorstellbar waren. Romana machte es sich auf einen der vielen Bänken gemütlich und roch an ihrem "Dönah". Das Wasser floß nur in ihrem Mund und ihr Hunger schien unendlich zu sein. Sie biss rein und...
...eine junge Studentin namens Romana. Romana lebte im Eisbergsaland, die Hauptstadt von Koreanda. Eisbergsaland war eine sehr hektische Stadt und wenn man Mittags durch die Fußgängerzonen blickte, konnte man viele gestresste Geschäftsleute mit ihren Starbuck's Bechern sehen. Aber nicht nur die Geschäftsleute hatten stress. Sogar der Bäcker von nebenan bediente in Eile ihre Kunden.
Doch für Romana war das alles neu. Ihren Studiengang gab es nicht in ihrer kleinen Provinz wo sie einst lebte und so sah sie sich gezwungen die Heimatstadt zu verlassen und in einer neuen, größeren Stadt das Glück zu finden.
Romana bestaunte die große Stadt und merkte wie das Hunger sie packte. Auf ihrer Reise hatte sie nur ein kleines Proviantpäckchen, dass sie sich hat von Mutter einpacken lassen. Sie suchte nach einer Feuerstelle um ihren Proviant warm zu machen. Doch als sie gerade ihren Feuerstein und Stroh aus der Tasche holen wollte, stach ein wohltuender Duft in ihre Nase. Sie folgte dem Geruch die ihre Sinne anregten und stand mit staunernder Miene vor einem Geschäft wo darüber "Salatalles" stand. Von draußen sah man durch den Außenbverkauf zwei große vertikale Fleischpieße die sich beide im Uhrzeigersinn drehten.
"Hallo! Dönah macht schönah! Was kann ich gutes tun?" Sagte ein braungebrannter Verkäufer mit Schnurrbart. Völlig aus den Gedanken gerissen entgegnete sie: "Ehm... Eh... Hehe... Tut mir leid es fragen zu müssen, aber... Was genau IST ein Dönah?" Da sagte der Dönermann mit kritischen Blick: "Wie? Du noch nix gegessen Dönah? Alle essen Dönah! Dönah gesund!"
"Ok ay..." Antwortete Romana mit leichter Skepsis. "Hier! Mache dir eine zum probiere..." Der Dönahmann eilte nach hinten und entnahm ein kleines Fladenbrot aus einem Korb, schnitt es fast zur hälfte durch, knickte es leicht auf und presste es in ein Gerät, was Romana noch nie gesehen hat. "Ist wohl sowas wie ein kleiner Ofen oder so." Dachte sie. Nach wenigen Sekunden nahm der Herr das Brot aus dem Miniofen legte es wieder zum abkühlen zur Seite und widmete sich mit einem surrenden Scharber dem Fleisch. Als er gerade ansetzte, fragte er laut: "Lamm odah Hähnschen?!!" Mit großen Augen blicke sie rüber und fragte: "Ehm... Haben sie auch Schweinefleisch?" Der Mann lachte: "Du haben wirklich noch nie Dönah gehabt. Schweinefleisch in unsere Religion ist schmutzig und verboten. Darum wir nix verkaufe Schwein."
"Ach so..." antwortete sie peinlich. "Dann nehme ich wohl Lamm..."
Der Mann scharbte am Fleisch und es kamen dünne Streifen dabei raus. "Wenn wir sowas in der Provinz hätten..." Dachte sie.
"Salatalles?"
"Wie bitte?"
"Salat? Alles drauf?"
"Ehm... ja."
Der Mann lächelte und überreichte Romana ein Fladenbrot gefüllt mit Salat und Lammfleischstreifen.
"Wow..." Dachte sie.
"Was macht das?"
"Für dich ist erste Mal Dönah. Muss du nix zahlen. Kriegst du so!"
"D... Danke"
"Bitte schön, jungah Dame!"
Der Mann freute sich, als Romana ihn dankend anlächelte und zog vondannen um sich ein gemütliches Plätchen zu suchen. Sie musste nicht lange suchen, denn in der Großstadt gab es viele Sitzgelegenheiten die in der Provinz unvorstellbar waren. Romana machte es sich auf einen der vielen Bänken gemütlich und roch an ihrem "Dönah". Das Wasser floß nur in ihrem Mund und ihr Hunger schien unendlich zu sein. Sie biss rein und...
"Spinner ey!"
VORWORT
"Spinner ey!"
Das waren die Worte einer Freundin nachdem ich ihr etwas spannendes erzählt hatte. Es fing damit an, als ich kurzfristig zur Arbeit musste und mein Skype-Account auf stand-by lief. In meiner Abwesenheit schrieb mich die oben genannte Freundin, nennen wir sie mal "Pflaume", an und beschwerte sich über Weihnachten. Um auf andere Gedanken zu kommen, forderte die Pflaume mich harsch auf ihr etwas spannendes zu erzählen. Da ich meine Verpflichtunge als Superheld nachgehen musste bekam Pflaume keine Antwort und verließ ohne weiteren Kommentare den Chatbereich.
Nach geschlagenen drei Stunden kam ich erschöpft aus der Arbeit und mein Superheldenuniform roch nach getaner Arbeit. Ich bemerkte eine rote eins auf meinem Skypesymbol und fragte mich, wer mir denn noch so spät schriebe.
"Weihnachten nervt so. Erzähl was spannendes."
Laß ich.
Da ich etwas Erholung brauchte willigte ich ein und erzählte bzw. schrieb ihr eine Geschichte. Einpaar Tage davor erzählte ich ihr eine mit Gitarre begleitete Geschichte über einen Fuchs und EINE Hase. Richtig! DIE Hase.
Die Moral am Ende war, dass man nicht jedem trauen soll, den man begegnet.
Auf jeden Fall, schrieb ich ihr eine Geschichte. Improvisiert, spontan und lauter Rechtschreibfehler... :D
Dann dachte ich mir heute... Ob ich es nicht einfach fortsetzen sollte? Pro Eintrag ein Ereignis.
Und ich entschied mich die Geschichte weiter zu führen...
"Spinner ey!"
Das waren die Worte einer Freundin nachdem ich ihr etwas spannendes erzählt hatte. Es fing damit an, als ich kurzfristig zur Arbeit musste und mein Skype-Account auf stand-by lief. In meiner Abwesenheit schrieb mich die oben genannte Freundin, nennen wir sie mal "Pflaume", an und beschwerte sich über Weihnachten. Um auf andere Gedanken zu kommen, forderte die Pflaume mich harsch auf ihr etwas spannendes zu erzählen. Da ich meine Verpflichtunge als Superheld nachgehen musste bekam Pflaume keine Antwort und verließ ohne weiteren Kommentare den Chatbereich.
Nach geschlagenen drei Stunden kam ich erschöpft aus der Arbeit und mein Superheldenuniform roch nach getaner Arbeit. Ich bemerkte eine rote eins auf meinem Skypesymbol und fragte mich, wer mir denn noch so spät schriebe.
"Weihnachten nervt so. Erzähl was spannendes."
Laß ich.
Da ich etwas Erholung brauchte willigte ich ein und erzählte bzw. schrieb ihr eine Geschichte. Einpaar Tage davor erzählte ich ihr eine mit Gitarre begleitete Geschichte über einen Fuchs und EINE Hase. Richtig! DIE Hase.
Die Moral am Ende war, dass man nicht jedem trauen soll, den man begegnet.
Auf jeden Fall, schrieb ich ihr eine Geschichte. Improvisiert, spontan und lauter Rechtschreibfehler... :D
Dann dachte ich mir heute... Ob ich es nicht einfach fortsetzen sollte? Pro Eintrag ein Ereignis.
Und ich entschied mich die Geschichte weiter zu führen...
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